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Frühe Hungerzeichen, Clusterfeeding, Wachstumsschübe PDF Drucken E-Mail
Kennen Sie die "frühen Hungerzeichen" Ihres Babys?

Das Neugeborene kann bereits über bestimmte Verhaltensweisen mit uns kommunizieren. So zeigt es mitunter recht deutlich, wenn es Hunger verspürt. An erster Stelle denken Sie nun sicherlich and das unüberhörbare Hungergeschrei. Das ist jedoch ein sehr spätes Signal. Beobachten Sie Ihr Baby sehr genau. Dann können Sie klare Anzeichen für das Saugbedürfnis Ihres Kindes schon feststellen, bevor es in Weinen oder gar Schreien ausbricht.

* Ruhelose Bewegungen mit Armen und Beinen
* die Lippen mit der Zunge lecken
* gefolgt von Saugen an der Faust
* und Lautieren (gibt bestimmte Laute von sich)

zeigen unverkennbar, es möchte gestillt werden. In diesen Momenten lässt sich Ihr Baby relativ leicht anlegen. Wenn es schreit ist der Hunger schon recht groß und gerade in der Anfangszeit gestaltet sich das Anlegen dann schwieriger. Kennen Sie den Begriff "Clusterfeeding"? Übersetzt heißt dieser Begriff: "Menü stillen". Das bedeutet, die Kinder wollen insbesondere am Abend häufiger gestillt werden, manchmal in halbstündigem Rhythmus. Kennen Sie das auc? Na klar, wir nehmen schließlich bei einem Menü mit Wohlfühlatmosphäre zuerst einen Apéritif, eine Vorspeise, die Hauptspeise, den Nachtisch, eventuell noch Käse und schließlich noch einen Cappuccino. Und erst dann sind wir so richtig..... Sie wissen schon. Babys stimulieren mit diesem Verhalten die Prolaktinsekretion - unser Hormon, das für die Milchbildung zuständig ist - und sichern sich so die Milchmenge für den folgenden Tag.

Kennen Sie die "Wachstumsphasen" Ihres Babys?

Im Laufe der ersten Monate können Sie die Wachstumsphasen Ihres Babys durch den gesteigerten Hunger leicht erkennen. Es möchte dann öfter als sonst an Ihrer Brust trinken. Lassen Sie sich durch dieses Verhalten nicht verunsichern, denn viele Mütter interpretieren es als Milchmangel. Genau genommen ist das auch der Grund für das häufigere Trinken Ihres Kindes, das dadurch die Milchbildung wiederum anregt. Binnen ein paar Tagen (spätestens nach 1 Woche) passt sich die Milchmenge dem gesteigerten Bedarf Ihres Babys an, vorausgesetzt Sie lassen das Stillen nach Bedarf zu.

Wachstumsschübe treten im ersten Lebensjahr ungefähr zwischen dem 10. und 14. Lebenstag, der 5. - 6. Woche, dem 3. - 4.  Monat und um den 6. Monat auf.



Bei weiteren Fragen zu diesem Thema sind wir Ihnen selbstverständlich gerne behilflich! Kontaktieren Sie uns per e-mail, Telefon, oder kommen Sie einfach bei uns vorbei.

Ihr Team der Pharao Apotheke.

 


 

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