showcart
Login

Login

Passwort vergessen? Nutzername vergessen? Noch kein Konto? Registrieren
Zahnen bei Babies PDF Drucken E-Mail

Schon ab dem 3. Monat können die Zähne „einschießen“. Das bedeutet, die Zähne beginnen sich im Kiefer hochzuschieben. Das Zahnfleisch zeigt häufig an diesen Stellen eine stärkere Rötung oder gar eine Verdickung. Ihr Baby hat meist auch einen vermehrten Speichelfluss. Die ersten Milchzähne brechen jedoch erst um den 6. Monat durch, selten früher. Nachzügler gibt es immer. Sie holen ihre Zeitgenossen aber spielend ein. Der Durchbruch der Backenzähne um den 10.-14. Monat kann sich genauso schmerzhaft bemerkbar machen, wie bei den ersten Schneidezähnen. Mit gut zwei Jahren ist das „Milchgebiss“ komplett und besteht aus 20 Zähnen: im Ober- und Unterkiefer befinden sich pro Seite zwei Schneidezähne, ein Eckzahn und zwei Backenzähne. Der Zahndurchbruch geht einher mit Anschwellung, Rötung und leichter Entzündung der betreffenden Region. Druckempfindlichkeit bis hin zu Schmerzen kann/können auftreten. Das allgemeine Wohlbefinden Ihres Kindes kann dadurch empfindlich gestört werden. Auch das Trink- und Schlafverhalten kann beeinträchtigt sein, begleitet von Unmutsäußerungen oder gar längeren Schreiphasen – besonders nachts. Fieber, Erkältungszeichen, Ohrenschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Durchfall und ein wunder Po können hinzukommen. Jetzt benötigt Ihr Kind besonders viel Zuwendung und Verständnis. So können Sie Ihrem Kind helfen: Bieten Sie Ihrem Baby Beißhilfen an, um den Druckschmerz zu lindern:
  •     Massage der Zahnleiste mit dem Finger (Handhygiene!)
  •     Veilchenwurzel (Wurzelstock der Schwertlilie)

  • Beißringe aus Holz oder Plastik (auf CE-Zeichen achten!) , sollte aus hygienischen Gründen einmal täglich für 10 Minuten ausgekocht werden. 
  • Im gekühlten Zustand ist die lindernde Wirkung größer.
  • Harte Brotrinde oder rohes Gemüse (Karotten-, Fenchel-, Kohlrabischnitz) oder Obst (Apfel- oder Birnenstück)

Achten Sie dabei darauf, dass sich Ihr Kind nicht an einem kleinen Stück verschluckt!

Helfer aus der Natur:

Rescue-Tropfen

  • Rescue-Tropfen für Kids ohne Alkohol: 2 Tropfen direkt auf die Zunge träufeln. In der Apotheke können Sie sich auch eine verdünnte Mischung mit Essig als Konservierungsmittel herstellen lassen. Von dieser Mischung können Sie 4mal 4 Tropfen auf den Tag verteilt verabreichen.
  • Homöopathische Globuli oder Zäpfchen
  • Viburcol Zäpfchen bei Fieber, Unruhe, Schmerzen, Reizbarkeit
  • Fieber- und Zahungszäpfchen von Weleda
  • Zahnöl Stadelmann hilft äußerlich zur Linderung der Schmerzen
  • Osanit Globuli (nur bei eindeutigen Zahnungsbeschwerden, nicht vorbeugend einsetzen)
  • Homöopathie entsprechend der Symptome
Vermehrtes Beißen beim Stillen können Sie verhindern durch korrekte Stillpositon. Ziehen Sie Ihr Baby besonders nah an sich heran. Beißt es, docken Sie es sofort ab und sagen dabei deutlich „Nein“. So lernt es, dass es nur an der Brust trinken darf, wenn es nicht beißt. Vor dem Stillen können Sie Ihrem Kind o.g. Beißhilfen „zum Austoben“ anbieten.

Zahnpflege ab wann und wie oft?
Die ersten Zähne können morgens und abends mit einem Tuch gereinigt werden. Sobald Ihr Kind Interesse am Zähne putzen zeigt und den Mund freiwillig aufmacht, können Sie Kinderzahnbürsten einsetzen. Zu Beginn eignen sich am besten Fingerzahnbürsten aus Silikon (können ausgekocht werden). Auch Beißringe mit weichen Borsten oder Zahnbürsten-Sets, aus drei verschiedenen Kautschukbürsten bestehend, eignen sich für die spielerische tägliche Zahnpflege. Ihr Kind ist ein guter Beobachter. Lassen Sie Ihr Kind daher so oft wie möglich zuschauen, wenn Sie sich selbst Ihre Zähne putzen.

Bis zum Alter von ca. 2 Jahren sollten Sie Ihrem Kind 1mal täglich die Zähne putzen - am besten vor dem Schlafengehen, ab 2 Jahren 2mal täglich. Selbständiges korrektes Zähneputzen können die meisten Kinder erst ab etwa 8 Jahren. Zahncreme sollte erst dann benutzt werden, wenn das Kind ausspucken kann. Dann reicht eine erbsengroße Portion. Außerdem sollten Sie nur spezielle Kinderzahnpasten benutzen. Um Kinder nicht zum heimlichen Naschen zu verleiten, sollte die Zahnpasta keinen allzu guten Geschmack aufweisen. Planen Sie den ersten Zahnarztbesuch ab dem 2. Geburtstag ein. Von da an sollten Sie die Zähne 2mal jährlich kontrollieren lassen. Spezielle Kinderzahnärzte finden Sie im Internet unter www.kinderzahnaerzte.de.


Bei weiteren Fragen sind wir Ihnen selbstverständlich gerne behilflich!

 Ihr Team der Pharao Apotheke



 

Neuigkeiten

Kosmetikbehandlung

Gerne können Sie bei uns verschiedene Kosmetikbehandlungen buchen z.B.:

Augenbrauenzupfen, Wimpern färben, Handmassage, Handpackung, kleine Manikür [ ... ]


Biotitus Derma Salbe, die neue Wund- und Heilsalbe

Mit Biotitus Derma wurde eine Salbe entwickelt, die hilft eine große Anzahl von Hautreizungen und -entzüdungen, aber auch Krankheiten sowie Verletzu [ ... ]


Weitere News
    Payment
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.